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Der Cochumer Orden

Gespannt wird in jedem Jahr auf die Verleihung des Cochumer Ordens gewartet, der für die Mißlungenste Leistung des Jahres verliehen wird!

Im letzten Jahr ging der Orden an Armin Sander.

Auch in diesem Jahr sind wieder einige Dinge passiert...

Seien Sie gespannt auf die Verleihung!

 

 

 

 

 

 

 

Liste der bisherigen Träger und deren Begründungen:


Orden der ersten Trägerin, Elisabeth Engemann

2019: Dieter Beilenhof

2017: Thomas Fuest

2015: Sarah Willeke

2013: Jürgen Rabbe

2011: Reinhard Block

2009: Josef Engemann und Franz Bielefeld

2007: Martin Löseke

2005: Birger Kriwet

2003: Heike Fischer

2001: Achim Kriwet

1999: Heiner Koch

1997: Stefan Borowski, Pastor

1995: Wilfried Siemon

1993: Ludwig Dolle

1991: Helmut Kohaupt

1989: Rudolf Koch

1987: Josef Volmert

1985: Josef Nolte

 

2020: Armin Sander

2018: Anna Engemann

2016: Matthias Fischer

2014: Jürgen Götte / Markus Engemann

2012: Heiner Fischer

2010: Peter Kirchner

2008: Bernd Overbeck

2006: Andreas Niggemeyer

2004: Markus Lauer

2002: Heiner Geilhorn

2000: Reinhard Löseke

1998: Günter Willeke

1996: Magret Glade

1994: Elisabeth Engemann

1992: Thomas Rehberg

1990: Arno Fischer

1988: Fritz Rubath, Pastor

1986: Alfons Bunse

1984: Heinz Niggemeyer


Begründung 2020

Liebe Närinnen und Narren!

 

Wie schon in der Begründung für den Hausorden geschrieben, engagiert sich Armin Sander seit vielen Jahren ganz hervorragend für unser schönes Dorf. Neben der Ossendorf-Homepage haben wir ihm auch den beliebten Ossendorfer Wandkalender zu verdanken, den er jedes Jahr mit Bildern aus unserer Heimat herausgibt. So lag er auch im vergangenen Jahr der Kalender als Geschenk unter vielen Ossendorfer Weihnachtsbäumen. Doch, lieber Armin, der Kalender für das Jahr 2020 ist anders als alle seine Vorgänger. Er macht Dich zum Ehren-Cochumer 2020!


Zur Begründung: Normalerweise zieren den Kalender die schönsten Bilder unser malerischen Felder und Fluren. Es sind idyllische Momentaufnahmen von weiten Flusslandschaften, tiefen Laubwäldern, sanften Hügeln und imposanten historischen Bauwerken. Dafür hat Armin Sander das ganze Jahr über seine Kamera dabei, um unsere Heimat fotografisch festzuhalten. Leider hat sich bei der Zusammenstellung der Motive für den Wandkalender der Fehlerteufel eingeschlichen. Es geht um den Monat Juli, dessen Titelbild schon in vielen Haushalten für Diskussionen gesorgt hat. Zu sehen ist ein Feldweg mit blühenden Apfelbäumen. Aber wo soll der sein? Die Meinungen gingen stark auseinander. Die einen sagen bei Stefanies, die anderen erkennen gar den Lehmweg wieder. Beides ist falsch, denn dieser Feldweg liegt ausgerechnet in Nörde! Armin hat es bei der Erstellung des Wandkalenders in diesem Jahr mit den Ortsgrenzen nicht ganz so genau genommen. Das erkennt die Karnevalsgesellschaft Rot Weiss Ossendorf als misslungenste Leistung 2019 an und macht Armin Sander zum Ehrencochumer!

Lieber Armin, wir Karnevalisten glauben, Du hast es nur gut gemeint. Der Wandkalender 2020 ist sicher Dein Beitrag für mehr Völkerverständigung zwischen Ossendorfern und Nördern. Diese liegt Dir sehr am Herzen, denn schließlich haben sich Dein Sohn Marcel und Deine Tochter Lisa beide glücklich nach Nörde hin verliebt. Deine Familie ist als ein hervorragendes Beispiel gelungener Integration.

Als erster Ossendorfer erhält Armin Sander heute Hausorden und Cochumer Orden gleichzeitig. Damit möchten wir Karnevalisten ganz deutlich machen: Wo gehobelt wird, da fallen auch Späne. Wer sich für seine Heimat einsetzt und was bewegt, der macht auch mal Fehler. Nur wer nichts macht, macht auch nicht verkehrt. Und deshalb, lieber Armin, ist mit beiden Orden nochmal ein ganz herzliches DANKE verbunden! Wir hoffen, dass wir uns auch im kommenden Jahr wieder über den Wandkalender freuen dürfen. Aber wir sind auch nicht böse, wenn es dann ausschließlich wieder Ossendorfer Motive sind.


Begründung 2019

Begründung folgt


Begründung 2018

Begründung folgt


Begründung 2017

Wir schreiben Freitag, den 05.08.2016. Die alljährliche Frühschoppen „Klassenfahrt der Interessensgemeinschaft Bier und Tier“ steht an. Eine Horde durstiger, der Aufsicht und Ketten Ihrer Frauen entflohener Ossendorfer Herren, in dessen Reihen auch erstmals Neucochumer Thomas Fuest befindet, macht sich traditionsgemäß um 8.00 Uhr morgens auf den Weg in Richtung Bad Arolsen zum Viehmarkt.

Stets stand der Viehauftrieb mit seinen Eseln und Ziegen sowie die Pferdeshow im Vordergrund dieser als Bildungsreise getarnten Biertour. Einst als gesellige Runde mutierte dieser Traditionsausflug im Laufe der Jahre in eine wilde Bierverkostung der ansässigen Brauereien, bei der die Herren allerlei Schabernack und Unsinn treiben.

Doch im vergangenen Jahr sollte eine neue Spitze des Eisbergs erklommen werden.

Angetrieben von seinen Mitschülern erklomm Thomas Fuest eine bei den Kleingärtnern aufgebaute Kletterburg. Für, nunja sagen wir mal Menschen im Maßstab 1:5 zu Thomas.

Im Höhenrausch sowie unter lautstarkem anfeuern seiner Freunde machte sich Thomas bereit um die mächtige Kleingärtnerrutsche zu bezwingen.

Nach kurzem zögern setzte er seinen wuchtigen Körper in Bewegung und war nicht mehr aufzuhalten. Es tat sich ein Schrei auf:“ DAS KIND!“, doch es war zu spät.

Ohne Gnade senste er, die Beine vorausstreckend, ein daherlaufendes Kind um. Auch seine tröstenden Worte: „Oh Gott, oh Gott! Das tut mir aber leid“ konnten das Kind nicht mehr beruhigen.

Diese „Bewerbung“ für den Cochumer Orden erkennt die Karnevalsgesellschaft Rot-Weiss Ossendorf Ossendorf in seiner Gesamtheit als die Misslungenste Leistung des Jahres an und ernennt Thomas Fuest zum Ehren-Cochumer.


Begründung 2016

Und ewig grüßt der Fehlerteufel.

Matthias Fischer, seines Zeichens erster Schriftführer der Karnevalsgesellschaft Rot-Weiss Ossendorf, hat sich zum wiederholten Male selber zur Ernennung als Ehren-Cochumer qualifiziert. Man könnte meinen, er bettelt förmlich um diese Auszeichnung.

Hat er in den ersten Jahren seiner Amtszeit noch brav seinen Dienst verrichtet und fehlerfreie Plakate und Urkunden für die Karnevalsgesellschaft entworfen und erstellt, so nahm er es in der letzten Zeit mit der Sorgfalt nicht ganz so genau.

 

Hier eine kleine Auflistung seiner „Entgleisungen“

-          2010 in der Urkunde für Peter Kirchner Cochumer mit K geschrieben

-          2012 in der Urkunde für Heiner Fischer steht noch Rainard Block aus dem Vorjahr

-          2014 versehentlich vergessen die Jahreszahl in der Kinderkarnevalswerbung zu ändern (wurde mit nachgereichtem Reparaturkit behoben)

-          2015 (der bisherige Höhepunkt) in der Urkunde für Sarah Willeke, welche auch noch ausgerechnet seine eigene bessere Hälfte ist, steht mit großen Lettern „Herr“ Sarah Willeke

 

Diese Aneinanderreihung von Qualifikationen und Bewerbungen für den Cochumer Orden erkennt die Karnevalsgesellschaft Rot-Weiss Ossendorf in seiner Gesamtheit als die misslungenste Leistung des Jahres an und ernennt Matthias Fischer zum Ehren-Cochumer. Gleichzeitig ist mit der Verleihung die Hoffnung verbunden, dass Matthias nun endlich zufrieden ist und uns in Zukunft wieder fehlerfreie Plakate und Urkunden abliefert.


Begründung 2015

Und ewig grüßt das Schützenfest. Zur Hochsaison der Cochumer Orden Bewerber nahm sich im vergangen Jahr Sarah Willeke ein Herz, pardon eine Fahnenstange und schritt zur Tat um zu Pfingsten die Männerwelt in den Schatten zu stellen. Wir schreiben das Jahr 2014, genauer gesagt Freitagabend den 6. Juni - neumodischer Ständchen Abend des Musikverein Ossendorf. Auf ihrer Suche nach Flüssignahrung befinden sich eine Gruppe ausgetrockneter Musikanten um Kapelloffizier Peter Löseke gerade bei Schützenoffizier und Zeremonienmeister Johannes Laudage. Neucochumerin Sarah erfuhr kurz vor Ständchen Ende das ihr Elternhaus das nächste Ziel der durstigen Blasmusikanten sei und sah prompt das weder Hausherr Günter, noch Fahnenstange samt Schützenfahne zu gegen waren. Einen Sprint und einen Anruf später versuchte sich das Zweigespann aus Vater und Tochter vergeblich die Fahnenstange in das dafür vorgesehen Loch zu befördern. Die nun anrückenden Musikanten ließen Sarah keine andere Wahl als nun zu versuchen das Malheur zu vertuschen indem sie die meterhohe Fahnenstange während des ganzen Ständchens festhielt. Nach mehrmaliger Aufforderung seitens Peter Löseke doch ein Kaltgetränk mit ihm zu trinken bemerkte er warum Sarah ein jedes Mal dankend Ablehnte.

Im Laufe des Schützenfestes gelang Günter und Sarah jedoch eine derartig gute Befestigung der Fahnenstange, das die nächste Katastrophe ins Haus stand.

Weder die eigene Kraft, noch die Zuhilfenahme von Dieter B. und Peter K. (zweier stattlicher Nachbarn) verhinderten den Einsatz eines  elektronischen Schneidewerkzeugs um der umtriebigen Fahnenstange ein Ende zu setzen.

Diese Aneinanderreihung Katastrophaler Ereignisse, sowie die „Tragende Rolle“ von Frau Sarah Willeke, erkennt die Karnevalsgesellschaft Rot-Weiss Ossendorf in seiner Gesamtheit als die misslungenste Leistung des Jahres an.           


Begründung 2014

In einer lauen Sommernacht, vielleicht war es auch schon das Morgengrauen, zu Pfingsten machten sich unsere beiden Ordensträger vom Schützenfest auf den langen, beschwerlichen Weg nach Hause. Auf der Höhe bei Lösekes Peter an der Rimbecker Strasse machten diese beiden eine schreckliche Entdeckung: das Gedenkschild „Am Nörschen Thy“ war weg! Zum Glück stand das Schild nur einige Meter weiter an der Brücke und wartete darauf wieder an seinen rechtmäßigen Platz zu kommen. Also packen Jürgen und Markus das Schild und tragen es an seinen rechtmäßigen Platz. Gerade in diesem Moment kommt, wie es der Zufall will, die Polizei vorbei und stellt auch gleich diese beiden. Wie die Diskussion ausgesehen hat kann sich jeder vorstellen: zwei angeheiterte ältere Herren versuchen sich um Kopf und Kragen zu reden….
 
Dies erkennt die Karnevalsgesellschaft als die misslungenste Leistung, und ernennt Jürgen Götte und Markus Engemann zum Ehren Cochumer.
 

Begründung 2013

Jürgen Rabbe ist in Funktion als Löschgruppenführer der Löschgruppe Ossendorf ein Mann mit Pflichtbewusstsein und handwerklichem Geschick.

Als Pflichtbewusster Feuerwehrmann ist es für Ihn selbstverständlich sich unter anderem um die Pflege und Wartung der Gerätschaften auch mal selber zu kümmern.

So hat er, unter Mitwirkung des hier anwesenden Elferratsmitglieds Martin Wiegard, einen Kennzeichnungsaufkleber auf der Scheibe des Feuerwehrautos der Ossendorfer Feuerwehr, entfernt. Getreu dem Motto „einem Ingenieur ist nichts zu schwör"!

Allen gut gemeinten Ratschlägen vom anwesenden Fachpersonal zum Trotz wurde unter zu Hilfenahme eines Heißluftföhns zu Werke gegangen. Dabei hat er die Aufkleber so gründlich entfernt, dass sie Scheibe danach nicht mehr zu gebrauchen war.

Dies erkennt die Karnevalsgesellschaft als die misslungenste Leistung, und ernennt Jürgen Rabbe zum Ehren Cochumer.


Begründung 2012

Heiner Fischer ist in Funktion als 1. Vorsitzender des Schützenvereins ein Mensch mit Tradition, Pflichtbewusstsein und Weitblick.

So hat er voller Traditionsbewusstsein bei der Generalversammlung des Schützenvereins im Januar diesen Jahres die Neuerungen des Musikvereins ignoriert und wie die letzten 10 Jahre den ehm. 1. Vorsitzenden Thomas Stiene anstatt Wilhelm Thonemann als neuen Vorsitzenden begrüßt.

Mit seinem Pflichtbewusstsein mahnte er alle Schützen zur Vernunft, und ordnet zum Frühschoppen Kraft seines Amtes den besonders sorgsamen Umgang mit dem Freibier an.
Wobei wir beobachten konnten dass beim Frühschoppen bei der Gästebetreuung durch den Vorstand die sorgsame Geselligkeit anstatt der sorgsame Verzehr im Vordergrund stand

Mit Weitblick beschäftigt sich der Schützenverein mit der Anschaffung einer Hallenbewirtungsmaschine. Uns ist das Einsatzgebiet einer solchen Hallenbewirtschaftungsmaschine noch völlig fremd, selbst GOOGLE konnte uns hier keine Auskunft geben. Aber wird sind davon überzeugt, dass der Schützenverein auch hier eine Lösung finden wird.

Dies erkennt die Karnevalsgesellschaft als die misslungenste Leistung, und ernennt Heiner Fischer zum Ehren Cochumer.


Begründung 2011

Beim Festhochamt zur Einweihung des neuen Staffelfahrzeug der Löschgruppe Ossendorf konnte der Standartenträger der Löschgruppe Ossendorf aufgrund ünterstützender Tätigkeit der Rot-Weißen Funken in Kleinenberg nicht den vollen Umfang des Hochamtes standhalten und musste während der Messe ersetzt werden.

Nach einer kurzen Dienstbesprechung in der Sakristei entschied sich Löschgruppenführer Hauptbrandmeister Rainard Block dafür die Standarte der Löschgrupe Ossendorf durch einen Kameraden der Löschgruppe Nörde, Herrn Dietmar Feischen, tragen zu lassen.

Rainard Block traf seine Entscheidung unbeeindruckt von der in der Geschichte oftmals ungeklärten Eigentumsverhältnisse von verliehenen Gegenständen zwischen Nörde und Ossendorf.

Dieses erkennt der Elferrat als die misslungenste Leistung des Jahres und ernennt Rainard Block zum Ehren Cochumer.


Begründung 2010

Wie alljährlich ist der Ossendorfer Schützenverein zum Schützenfrühstück nach Nörde eingeladen. Im letzten Jahr freuten sich die Nörder, dass Sie gleich zwei Abordnungen aus Ossendorf begrüßen durften. Da Peter Kirchner, der ja auch das Amt des Bürgermeisters, wenn auch nur für den südlichen Teil, den Ortsteil Ossendorf, in Nörde ausübt, mit seiner eigenen Abordnung Ossendorfer Schützen zu unseren Nachbarn nach Nörde gefahren ist. Dies ist vielleicht darauf zurückzuführen, dass er vergessen hat, dass Ossendorf nicht in Ober-und Unterdorfkompanie geteilt wurde.

Dieses erkennt der Elferrat als die misslungenste Leistung des Jahres und ernennt Peter Kirchner zum Ehren Cochumer

Wenngleich man annerkennen muß, dass unter der Außenpolitischen Arbeit von Peter Kirchner Ossendorfer und Nörder profitieren. So ist seit seiner Amtszeit keine Monstranz mehr in die falschen Hände gelangt.